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Stadt zeichnet „Klimahelden“ aus – STADTRADEL-Sieger gehören dazu

63.264 Kilometer erradelten die Teilnehmer des STADTRADELNS 2017 in Neukirchen-Vluyn. Im Wettbewerb mit anderen Kommunen im Kreis Wesel erreichten die Radler damit Platz 3 und sparten insgesamt 8.983 Kilogramm CO2 ein. Denn das Hauptziel beim STADTRADELN ist es, Wege mit dem Rad zurückzulegen, für die sonst das Auto genutzt wird.

Am Dienstag wurden die diesjährigen Gewinner geehrt. Die Klasse 5d der städtischen Gesamtschule setzte sich in der Gruppe der Schulklassen klar durch und belegte Platz 1. Und damit nicht genug: Auch im Vergleich mit allen Schulklassen des kreisweiten Wettbewerbs belegte die 5d den ersten Platz. Als Lohn erhielten die Schülerinnen und Schüler aus den Händen von Bürgermeister Harald Lenßen und dem städtischen Klimaschutzmanager Stephan Baur einen Gutschein für die Klassenkasse im Wert von 150 Euro. Auch die drei aktivsten Radler des Stadtradelns, das stärkste Team und die erfolgreichste Grundschuleklasse – in diesem Jahr die 4a der Antoniusschule – erhielten Preise. Dazu gehörte unter anderem eine Führung durch die Biobäckerei Schomaker. Viele Händler und Organisationen aus Neukirchen-Vluyn hatten sich in Form verschiedener Preise für das STADTRADELN eingesetzt. Hauptsponsor war in diesem Jahr die Volksbank Niederrhein.

Im Anschluss gab es für die 5d der Gesamtschule gleich nochmal Applaus: Die Stadt präsentierte ihr neues Klimaschutzlogo, das von nun an den erfolgreichen Weg der nachhaltigen Ausrichtung Neukirchen-Vluyns visuell unterstützen wird. Ergänzt wird es durch die „Klimahelden“. Die (klima-) freundlich dreinblickenden Helden sind sozusagen Gesicht und Auszeichnung zugleich. Projekte rund um die Themen Klima- und Naturschutz, erneuerbare Energien und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen können mit einem „Klimahelden“ ausgezeichnet werden. Der Erfolg der 5d ist das erste Ausrufezeichen in der Stadt, das einen solchen Helden erhielt – in Form eines Aufklebers auf der Klassentür. Wer als nächster „Klimaheld“ ausgezeichnet wird, steht noch nicht fest. Kreative private Projekte zum Energiesparen, aber auch größer angelegte Initiativen können „Klimahelden“ werden. Es bleibt spannend – und das nachhaltig.